Biographie

Daniela Gerstenmeyer wurde als einzige Deutsche Preisträgerin des Internationalen Wettbewerbs Concours Reine Elisabeth 2014 in Brüssel.

Die junge Sopranistin Daniela Gerstenmeyer erhielt ihre stimmliche Ausbildung bei Prof. Charlotte Lehmann. Außerdem studierte sie an der Universität Mozarteum in Salzburg bei Prof. Heiner Hopfner und an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Schon während der Studienzeit hatte sie die Möglichkeit am Theater Hildesheim die anspruchsvolle Partie der Micaela in George Bizets Carmen singen.


Seit der Spielzeit 2011/12 gehört sie dem Solistenensemble des Theaters Erfurt an, wo sie vor allem mit der Partie der Cleopatra in Händels Oper Giulio Cesare, als Pamina (Die Zauberflöte), Poppea (L´incoronazione di Poppea), Servilia (La clemenza di Tito), Gretel (Hänsel und Gretel), und Ännchen (Der Freischütz) sowie als Liù (Turandot) bei den Domstufenfestspielen der Thüringer Landeshauptstadt auf sich aufmerksam machen konnte.


Preise bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben, unter anderem dem Concours Reine Elisabeth 2014, eröffneten ihr Chancen, sich auch auf internationalen Podien zu bewähren. Außerdem nominierte sie die Zeitschrift Opernwelt im Jahrbuch Oper 2009 zur besten Nachwuchskünstlerin des Jahres.

Neben der Oper widmet sich Daniela Gerstenmeyer vor allem der geistlichen Musik. Ihr Konzertrepertoire umfasst dabei beinahe alle großen Werke, wie etwa J.S. Bachs Weihnachtsoratorium, Händels Messias, Haydns Die Schöpfung und Ein deutsches Requiem von Brahms. So arbeitete die Sopranistin bereits mit namhaften Dirigenten wie Helmuth Rilling, Thomas Dausgaard, Jonathan Cohen, Jörg Straube, Kay Johannsen, Roland Böer und Hans Graf zusammen. Konzerte mit den Stuttgarter Philharmonikern, Camerata Salzburg, Bach-Collegium Stuttgart, dem MDR Sinfonieorchester, aber auch Auftritte in Italien, Belgien, Österreich, Tschechien und der Schweiz runden ihre rege Tätigkeit als Solistin ab.